Pressebericht 
RAKELART - Was ist das denn? Mark-Roger Badel gibt die Antwort
 
05.03.2006
D 27305 Bruchhausen-Vilsen
Ausstellung

"Perlen" wurden bei Vernissage "herausgepickt"!

Hocherfreut zeigte sich Gert Schröder, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins ART-Projekt e.V., denn bereits bei der Vernissage zur Ausstellung "Mark-Roger Badel" ergriffen die Besucher die Gelegenheit, ihre Lieblingswerke zu erwerben.

In seiner Einführungsrede stellte Schröder nicht nur den in Heidenheim geborenen und in Friedrichsfehn lebenden Künstler Mark-Roger Badel selbst vor, sondern auch dessen ungewöhnliche Technik der Malerei. Der Künstler selbst ging anschließend in die Feinheiten seiner Arbeitsweise mit der Rakel (Bild 31) ein. Gleich vorweggenommen: am 1. Mai 2006 wird der Künstler seine ungewöhnliche Schaffensmethode in der Praxis vorführen. Hierzu ist jedermann eingeladen, am Nachmittag in die Klostermühle Heiligenberg zu kommen.
Die Technik selbst leitet in gewisser Weise auch den schöpferischen Akt. Verschiedene Farbschichten werden auf den Malgrund aufgetragen. Dabei kann im Gegensatz zum Pinsel nicht 100-prozentig Dichte, Verlauf und Opazität gesteuert werden. Oftmals drängt sich durch Farbüberlagerungen dem Maler das Motiv förmlich auf. Obwohl diese typisch surrealistische Technik eine enorme Eigendynamik in sich trägt, ist Badel in der Lage thematisch gezielt zu arbeiten (z.B. Jazzmotive Bilder 7-9). Durch Entfernen von oben liegenden Farben arbeitet er seine Motive klar und farbprächtig heraus. Diese Arbeitsweise hat bei zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen des Künstlers, der sich jegliche Freiheit bei seiner Arbeit nimmt, zu großem Aufsehen geführt.

Die Ausstellung erwartet noch bis zum 5. Mai 2006 Ihren Besuch.